Strecke

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Länge:

Die Länge des Drauradweges beträgt rund 366 km, mit Start in Toblach und Ziel in Marburg.

Um einen besseren Überblick über die Streckenführung zu gewährleisten, wurde der Drauradweg in 5 Etappen eingeteilt:

1. Etappe:  Toblach nach Lienz    ca.   46 km
2. Etappe:   Lienz nach Spittal  ca.   75 km
3. Etappe:  Spittal nach Villach  ca.   38 km
4. Etappe:  Villach nach Völkermarkt  ca.   89 km
5. Etappe:  Völkermarkt nach Marburg ca. 117 km


Streckenbeschaffenheit:

Die Streckenbeschaffenheit des Drauradweges hat sich in den letzten Jahren stark verbessert. Es gab viele Lückenschlüsse, von Toblach bis Lavamünd ist der Drauradweg bis auf einen kurzen Abschnitt bei St. Peter im Holz, Nähe Spittal/Drau, durchgehend als gekennzeichneter Radweg befahrbar. Neue Erlebnisstationen und zahlreiche neue bauliche Einrichtungen wurden entlang des R1 errichtet. Meist verläuft der Drauradweg entlang des Ufers auf befestigten Wegen, manchmal auch auf Nebenstraßen mit wenig Verkehrsaufkommen. Der slowenische Teil des Drauradweges ist eher für trainierte Radfahrer geeignet. Die Route verläuft immer am Südufer der Drau entlang, auf kleinen, ruhigen Landstraßen im stetigen Auf und Ab.


Beschilderung:

Der Drauradweg ist bis auf ein paar Ausnahmen zur Gänze gut beschildert. In Osttirol und Kärnten weisen grüne Schilder mit der Aufschrift R1 und in Slowenien mit der Aufschrift K1 den Weg. In den nächsten Jahren wird die Beschilderung vereinheitlicht, mittel zum Zweck ist ein extra für den Drauradweg entworfenes Beschilderungssystem mit eigenem Logo.


Gastgeber, Raststätten, Radverleihstellen:

Am Drauradweg selbst gibt es viele Betriebe, die sich ganz auf Radfahrer spezialisiert haben. Ihr Angebot ist ganz auf ihre Bedürfnisse eingestellt. Als Qualitätssicherung dafür, müssen die Betriebe Kriterien erfüllen, wie. z. B. Radlermenüs anbieten, Rad-Infos bereitstellen oder dem Gast die Möglichkeit bieten, ohne Aufschlag 1 Nacht im Betrieb zu bleiben.


Familienradeln:

Der Drauradweg ist von Toblach bis nach Völkermarkt auch sehr gut für Kinder geeignet, da die Strecke meist auf Radwegen oder verkehrsarmen Nebenstraßen führt und kaum eine Steigung aufweist. Ab Völkermarkt wird es ein wenig problematisch, da die Strecke im Bereich von Ruden auf eine verkehrsreiche Straße führt. Auch sind einige Steigungen zu überwinden.
 



5. Etappe: Völkermarkt - Marburg

Der letzte Abschnitt des Drauradweges bietet Ihnen sehr viel Abwechslung. Meist fallen die waldreichen Hänge steil zur Drau hinab. Deshalb verläuft die Strecke auch sehr oft etwas weiter entfernt auf verkehrsarmen Wegen. Die slowenische Drava bezaubert vor allem durch ihre landschaftlichen Reize, ruhigen und abgeschiedenen Dörfer.
Einen Radweg gibt es auf diesem letzten Wegstück nur in gewissen Teilbereichen. Teilweise muss man kurze Strecken auf stark befahrenen Straßen, teilweise unbefestigten Wegen vor allem im slowenischen Drautal, zurück legen. Für Familien mit Kindern ist diese Etappe daher eher ungeeignet.


Von Völkermarkt nach Ruden
Vom langgestreckten Hauptplatz in Völkermarkt geht’s durch die "Neue Burg" hindurch. Danach biegen Sie nach links in die Griffner Straße ab und bleiben auf dieser bis Sie die Bundesstraße erreichen. Achtung: nicht nach Diex abbiegen sondern einige Meter später dem Wegweiser nach St. Peter folgen. Auf der Mühlgrabenstraße geht’s nun hinunter zur Drau.
Dann radeln Sie durch einen Wald hinauf nach Unarach und treffen ca. 1 km später auf eine Querstraße bei der Sie nach rechts abbiegen. Bei der nächsten Gelegenheit biegen Sie nach links Richtung Ratschitschach ab und folgen geradeaus dem Verlauf der Landstraße.

Ratschitschach
Nun haben Sie die Möglichkeit zwischen 2 Strecken bis Reifnitz zu wählen: Der etwas beschwerlichere Weg mit einigen Steigungen führt Sie durch Wälder und am Naturjuwel Ratschitschacher Moor vorbei. Dazu fahren Sie in Ratschitschach zuerst nach rechts, nach 50 m links bis nach Lippendorf. Dort treffen Sie wieder auf die Hauptroute.
Wenn Sie lieber den direkten Weg nehmen möchten, dann biegen Sie in Ratschitschach nach links ab und radeln bis St. Peter geradeaus bis Sie nach ca. 2 km Reifnitz erreichen. Dann biegen Sie nach links und beim Bildstock nach rechts ab, bis Sie nach Bach kommen. Hier beschreibt die Straße eine Linkskurve. An dieser Stelle zweigen Sie in Richtung St. Lorenzen ab. Nun erreichen Sie die Orte Kleindiex und Kraßnitz. Vor Ruden, dem Hauptort dieser Gegend, stoßen Sie auf die Bundesstraße, deren Verlauf Sie nach rechts folgen.

Von Ruden nach Lavamünd
In Ruden angekommen, biegen Sie nach rechts auf die Hauptstraße ab. Hier radeln Sie ca. 4 km bis zur Brücke über den Tiefenbach, wo Sie dann nach links Richtung St. Nikolai abbiegen. Um dieses Teilstück zu überwinden, ohne mit dem Fließverkehr direkt in Verbindung zu kommen, wird in den nächsten Jahren ein Radweg parallel zur Bundesstraße entstehen.
Bei der Querstraße in St. Nikolai halten Sie sich links, biegen nach der Kirche rechts ab und radeln bis Untermitterdorf. Dort geht es rechts zur Hauptstraße weg. Weiter geht’s zur Eisenbahnbrücke, die man über verschiedene Wege erreichen kann. Entweder fahren Sie den unbefestigten Weg geradeaus, mit Holperstrecke im Anschluss oder Sie wenden sich an der Hauptstraße nach links und nehmen die erste Straße rechts. Hier gelangen Sie nach Ladinig und zur Jauntalbrücke, der höchsten Eisenbahnbrücke Mitteleuropas. Weiter geht’s über Wald- und Feldwege bis nach Aich. Von dort gelangen Sie über die längste Hängebrücke, die Santa Lucia-Brücke, weiter Richtung Ober- und Unterdorf bis Neuhaus. Kurz vor Lavamünd überqueren Sie nochmals die Drau und wechseln auf das Nordufer, radeln immer geradeaus und erreichen so das Zentrum von Lavamünd.

Heimreise
Wenn Sie nun bereits die Heimreise antreten wollen, müssen Sie noch ca. 10 km weiter nach St. Paul radeln. Von dort aus gibt es im 2-Stunden-Takt Regionalzüge Richtung Klagenfurt. Um Nach St. Paul zu gelangen, biegen Sie in Lavamünd in den Lavant-Radweg (R10) ein.

Von Lavamünd nach Dravograd
Hier haben Sie nun 2 Möglichkeiten nach Dravograd zu gelangen: Entweder radeln Sie entlang des Drauradweges R1 linksufrig der Drau entlang mit wunderschönen Serpentinen und schönem Ausblick auf die Drau im Grenzbereich unmittelbar vor der Staatsgrenze. Es gibt auch eine südliche Variante mit einigen Steigungen, insbesondere vor Bach. Sie radeln weiter durch Leifling oder Libeliče immer geradeaus, bis Sie über Sašnik und Črneče nach Dravograd gelangen.

Von Dravograd nach Vuzenica
Wenn Sie gerne einen Abstecher nach Dravograd machen möchten, müssen Sie auf der Draubrücke links Richtung Zentrum abbiegen. Möchten Sie lieber weiterradeln, zweigen Sie nach rechts ab und radeln auf einem unbefestigten Weg weiter. Nun geht es wieder bergauf bis Sie Gleise überqueren. Nun folgt eine cirka 9 km lange Fahrt weit oberhalb der Drau nach Trbonje. In einem ständigen Auf und Ab schlängelt sich der Weg am Hang entlang durch eine wunderbare Landschaft.

Trbonje
Im Ort biegen Sie nach rechts auf die Ortsdurchfahrtsstraße ab. Beim "Ortsende-Schild" geht’s nach links auf eine unbefestigte Straße. Wiederum radeln Sie ständig bergauf und bergab bis Sie Darvče erreichen. Hier biegen Sie nach links ab und radeln bergab nach Vuzenica.

Von Vuzenica nach Podvelka
Sie bleiben am Südufer der Drau und durchfahren die Ortschaft, queren erneut die Bahn und radeln steil bergauf (Achtung: 18 % Steigung) bis Sie Vuhred erreichen. Dort biegen Sie links auf die Ortsdurchfahrtsstraße ein und noch vor der Draubrücke wieder nach rechts ab. Nach rund 5 km erreichen Sie den Bahnhof, wo Sie sich rechts halten und dem K3 nach Podvelka folgen.

Von Podvelka nach Fala
In Podvelka stoßen Sie auf eine asphaltierte Straße und wenden sich nach rechts von der Drau ab. Es folgt nun eine Reise ins Hinterland der Drau. Einiges an Steigungen sind auch auf diesem Streckenabschnitt noch zu überwinden. Nach rund 4 km erreichen Sie Uran, wo Sie die Hauptstraße nach links auch verlassen um Richtung Lovrenc weiterzuradeln. Anfangs geht es steil bergauf, dann wieder lange bergab. Unten angekommen, zweigt die Straße nach Lovrenc ab, die Sie geradeaus weiter fahren. In Kurjavas gelangen Sie an eine größere Straße und zweigen nach links ab. Bald darauf erreichen Sie das idyllische Örtchen Puscava. Hinter dem Ort biegen Sie nach rechts ab und gelangen nach einer weiteren Steigung und Abfahrt nach Fala.

Von Fala nach Marburg
Nun halten Sie sich rechts und rollen endgültig über Smolnik und Ruše wieder ins Drautal hinunter. Nun bleiben Sie immer auf dieser Straße bis Sie in cirka 13 km Maribor erreichen. Auf einem Radweg entlang der neuen Draubrücke gelangen Sie in das malerische Zentrum der Stadt.